Aus dem Butterfass direkt aufs Brot
Eine dicke Scheibe Bauernbrot. Sennbutter, fingerdick aufgetragen, noch kalt aus dem Keller. Dünn geschnittene Radieschen. Ein paar Schnittlauchröllchen. Prise Salz.
Das war’s.

Was dieses Butterbrot besonders macht
Der Moment, wenn die Radieschen auf die kühle Butter treffen und knacken — das ist kein Zufallseffekt. Es braucht eine Butter, die sich nicht wegdrückt, sondern standhält. Die Sennbutter aus dem Zillertal von BergSenn ist genau das: aus Heumilch, langsam gebuttert, mit einem satten, leicht nussigen Eigengeschmack, der unter den Radieschen nicht untergeht.
Mehr darüber, was Heumilch-Butter handwerklich ausmacht, findest du in unserem Haupt-Artikel zur Sennbutter.
Das einfache Jausn-Brot — Schritt für Schritt
- Bauernbrot in fingerdicke Scheiben schneiden.
- Sennbutter kalt und großzügig aufstreichen — sie darf ruhig sichtbar bleiben.
- Radieschen dünn hobeln oder schneiden, gleichmäßig auflegen.
- Schnittlauchröllchen darüber, Prise grobes Salz.
- Sofort essen. Das Knacken gehört dazu.

Dazu passt
Ein junger Zillertaler Bergkäse auf der Seite macht aus dem Butterbrot eine vollständige Jause. Mild, cremig im Anschnitt, mit dem typischen Alpengrasaroma — er ergänzt die Radieschen-Schärfe, ohne sie zu überdecken.
Neugierig auf die tiefgelbe Sommerbutter von der Alm? Mehr dazu in diesem Artikel. Den Unterschied zwischen Süßrahm- und Sauerrahmbutter erklärt dieser Beitrag.